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Marcus Strahl

Hexenzeit in der Wachau

Komödie mit Musik und Gesang von Susanne Felicitas Wolf

16. Juli bis 25. August 2024

Katharina Haberhuber, ihres Zeichnens mittellose Schneidermeisterin, erbt das Haus einer ihr unbekannten Erbtante. Und schon beim Einzug ist klar: hier spukt’s!

Es erscheint die verblichene Erbtant‘ höchstpersönlich und übergibt der Nichte ihr eigentliches Erbe: ziemlich viel Hexenkraft! Die Erbin wehrt sich, sie will alles – nur keine Hexe sein. Doch Widerstand und Flucht sind zwecklos. Die Tant‘ lässt Kathi nicht gehen, Erbe ist Erbe, mitgehangen-mitgefangen. Kathi fügt sich und recht bald suchen einige Bewohner der kleinen Wachauer Gemeinde ihren Rat – vom ehrgeizigen Bürgermeister über einen listigen Greißler, einer glücklosen Gärtnerin, bis hin zu einem sehr kauzigen Privatier. Kathi findet Gefallen an ihrem neuen Können, das allen viel Gutes beschert, ja, das Ganze scheint wunderbar zu laufen, wenn da nicht die Liebe wäre… Der Privatier Karl Teisenhofer hat es Kathi angetan, doch er entzieht sich ihr spröde. Also wendet Kathi erstmals ihre Hexenkünste in eigener Sache an. Chaos bricht aus und Kathi scheint alles zu verlieren.

Jetzt muss die äußerst eigenwillige Erbtant‘, die bereits bei – fast allem – kräftig mitgemischt hat, helfen, aber kann und vor allem – will sie das?

Mit:
Barbara Kaudelka, Claudia Rohnefeld, Leila Strahl, Georg Hasenzagl, Andreas Sauerzapf und Hubert Wolf

Regie: Marcus Strahl
Bühne: Martin Gesslbauer
Musikalische Leitung: Elena Gertcheva
Kostüm: Christine Zauchinger
Maske: Coco Schober
Assistenz: Xina Dongnein Shan

Die Niere

Sujet: Sam Madwar


Wiederaufnahme aufgrund des großen Erfolges!

Extrawurst

Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob

29. September bis 23. November 2024

Das witzigste Stück der letzten Jahre, endlich in einer österreichischen Fassung! Böse, ehrlich, aktuell und herrlich komisch! Mit Reinhard Nowak! Ausgezeichnet mit dem „Monica Bleibtreu Preis“ in der Kategorie Komödie!

Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in einem Provinznest soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwurst bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber unfassbare und absurde Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine Leitkultur? Und sind Vegetarier auch eine Glaubensgemeinschaft? Immer tiefer schraubt sich der ursprünglich kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos, wie herrlich komisch, stoßen Atheisten und Gläubige, Österreicher und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben. Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind, als man denkt. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einer schnellen, genial pointierten und sehr aktuellen Komödie.

Mit:
Reinhard Nowak, Anna Sophie Krenn, Alexander Hoffelner, Wilhelm Prainsack und Anatol Rieger  

Regie: Marcus Strahl
Bühne: Martin Gesslbauer
Kostüm: Petra Teufelsbauer
Assistenz: Biggy Waite

Die Niere

Sujet: agentur3


Pension Schöller

Komödie von Stefan Vögel

11. Oktober bis 31. Dezember 2024

Da bleibt kein Auge trocken. Lauter Irre, die eigentlich „normal“ sind, und die „Normalen“ werden irre. In der Pension Schöller feiern die illustren Stammgäste Jubiläum: Die Dichterin auf der Suche nach einem blutrünstigen Romanstoff, ein Ornithologe, der nicht richtig „piept“, ein durchgeknallter Major, eine angehende Schlagersängerin, die kein „L“ sprechen kann und Herr Schöller, der Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau in Richtung Himmel führt. Und dazwischen der gute Onkel Ladislaus, der die harmlosen Pensionsgäste für Insassen eines Irrenhauses hält. Und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz.

Ein „irrer“ Spaß mit Darstellerinnen und Darstellern aus der ersten Reihe österreichischer KomödiantInnen!

Mit:
Stephan Paryla-Raky, Anna Sophie Krenn, Eva Binder, Alois Frank, Wilhelm Prainsack, Gerhard Karzel, Victor Kautsch und Robert Kolar 

Regie: Nici Neiss
Bühne: Martin Gesslbauer
Kostüm: Petra Teufelsbauer
Make-up Design: Andreas Moravec
Gesamtleitung: Marcus Strahl

Pension Schöller

Sujet: Sam Madwar